Aktuelles (Wichtige Informationen)

Hier lesen Sie Informationen, die für Ihre Beschäftigung, Versorgung, Genesung oder Renteneintritt wichtig sein können.

14.04.2022
Rentenanpassung 2022
Die Renten steigen zum 1. Juli 2022 in den alten Bundesländern um 5,35 % und in den neuen Bundesländern um 6,12 %.
Der aktuelle Rentenwert erhöht sich in den alten Bundesländern auf 36,02 €, in den neuen auf 35,52 €.
Sollten Sie Fragen haben, ich berate Sie gerne, einfach anrufen oder per E Mail

14.04.2022
Rente wegen Erwerbsunfähigkeit
Bezieher von Erwerbsunfähigkeitsrenten, die nach dem 31.12.2000 und vor dem 1.1.2019 die Leistung von der Rentenversicherung erhalten haben, erhalten einen Zuschlag von bis zu 7,5 %.
Aufgrund der geplanten Ost-West-Angleichung soll die Neuregelung ab 1.7.2024 umgesetzt werden.
Ein Antrag hierzu ist nicht notwendig.

30.11.2021
Hinzuverdienst für Rentner die ihr reguläres Rentenalter noch nicht erreicht haben
Rentner, die ihr reguläres Rentenalter noch nicht erreicht haben, dürfen auch im Jahr 2022 bis zu 46.060,-€ hinzuverdienen, ohne dass ihre vorgezogene Altersrente gekürzt wird.
Der Bundestag hat am 18.11.2021 eine Verlängerung der Sonderregelung bis Ende 2022 beschlossen.
Nun muss noch der Bundesrat zustimmen.

16.11.2021
Beiträge zur Pflegeversicherung ab 2022
Bezieher einer Rente müssen die vollständigen Pflegeversicherungsbeiträge alleine aufbringen. Dies gilt sowohl für die Beiträge, welche aus dem allgemeinen als auch aus einem evtl. zu zahlenden Kinderlosenzuschlag zu leisten sind. Anders als bei den Beschäftigten erfolgt bei Rentenbeziehern keine solidarische Beitragstragung (hier von Rentenversicherungsträger und Rentenbezieher).

Für die Rentenbezieher muss daher ab dem 01.01.2022 ein Pflegeversicherungsbeitrag von 3,05 Prozent aufgebracht werden. Handelt es sich um einen kinderlosen Rentenbezieher ab dem vollendeten 23. Lebensjahr (bzw. nach dem 31.12.1939 geboren ist),  entsteht ein Pflegeversichwerungsbeitrag von insgesamt 3,4 Prozent. Der Beitrag zur Pflegeversicherung wird von den Rentenversicherungsträgern bei Rentenbeziehern, die in der „Krankenversicherung der Rentner“ (KVdR) versichert sind, direkt von der Rente abgezogen.

Ist der Rentenbezieher freiwillig oder privat kranken- und pflegeversichert, wird lediglich ein Zuschuss zur Krankenversicherung geleistet; ein Zuschuss zu den Pflegeversicherungsbeiträgen wird nicht gewährt.

18.12.2020
Wer eine vorgezogene Altersrente bezieht und weiterarbeitet, kann im Kalenderjahr 2021 bis zu 46.060 Euro dazu verdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird.
Der entsprechenden Änderung im Sozialgesetzbuch VI hat der Bundesrat am Freitag zugestimmt.

06.06.2020
Die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland bekommen ab 1.Juli 2020 mehr Geld.
Der Bundesrat hat am 5. Juni 2020 in Berlin der entsprechenden Verordnung der Bundesregierung zugestimmt. Demnach steigen im Zuge der jährlichen Rentenanpassung die Bezüge im Osten um 4,2 und im Westen um 3,45 Prozent. Der aktuelle Rentenwert (Ost) steigt damit auf 97,2 Prozent des aktuellen Rentenwerts West (bisher: 96,5 Prozent). Das Rentenniveau beträgt 48,21 Prozent.

01.04.2020
Hinzuverdienstgrenze bei Altersrente
Die bisherige Hinzuverdienstgrenze bei Altersrente in Höhe von 6.300,00 € jährlich wird vorübergehend ausgesetzt. Für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis 31.12.2020 gilt als Hinzuverdienstgrenze 44.590,00 €, der Hinzuverdienstdeckel wird ebenfalls ausgesetzt.

13.02.2018
Krankenversicherung der Rentner
Unabhängig von der Krankenversicherung des Ehe- und Lebenspartners, können jeweils pauschal drei Jahre pro Kind auf die Vorversicherungszeit für die Krankenversicherung der Rentner angerechnet werden.
Damit können unter Umständen die Zugangsvoraussetzungen für die günstige Krankenversicherung der Rentner in einer gesetzlichen Krankenversicherung erreicht werden, das ist auch noch bei Rentenbezieher möglich.
Haben Sie Beratungsbedarf, rufen Sie mich an.

19.07.2017
Neuregelung der Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung der Rentner
Ab dem 1. August 2017 tritt ein Gesetz in Kraft, das die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung der Rentner neu regelt. Und mit diesem Gesetz wird für Rentnerinnen und Rentnern der Wechsel in die (ggf. günstigere) Pflichtversicherung der Rentner möglich.

Der entscheidende Satz lautet: „Auf die (…) erforderliche Mitgliedszeit wird für jedes Kind, Stiefkind oder Pflegekind eine Zeit von drei Jahren angerechnet.“

17.07.2017
Zuverdienst ohne Rentenkürzung
Seit 1. Juli 2017 können Arbeitnehmer bis zu 6.300 Euro brutto pro Kalenderjahr ohne Rentenkürzung hinzuverdienen.
Das darf man jetzt aber auch innerhalb weniger Monate verdienen. Ein über den Betrag von 6.300 Euro hinausgehender Verdienst wird zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet.